DSGVO: Überprüfen Sie Ihre Datenbestände und Verzeichnisse

Die IHK Darmstadt trifft zum zweiten Jahr DSGVO folgende Einschätzung und gibt Tipps:

Einschätzung: Im zweiten Jahr der Geltung der DSGVO gehen auch die deutschen Datenschutz-Aufsichtsbehörden vermehrt dazu über, Bußgelder in erheblicher Höhe zu verhängen. Für den Hessischen Datenschutzbeauftragten steht im Vordergrund, Unternehmen zu beraten und dazu zu bewegen, einen rechtmäßigen Zustand ihrer Speicherung personenbezogener Daten herzustellen. Allerdings sanktioniert auch er Datenschutzverstöße mit Bußgeldbescheiden.

Tipp: Überprüfen Sie Ihre Datenbestände. Klären Sie, ob Sie die Daten für den vorhandenen Zweck noch benötigen. Prüfen Sie, ob wirklich alle gespeicherten Daten erforderlich sind oder ob ein Teil davon genügt. In jedem Fall müssen Sie die Rechtsgrundlage für die Speicherung der Daten klären – häufig wird dies die Vertragsdurchführung sein. Letztlich müssen Sie ein Löschkonzept vorsehen. Sollte die Aufsichtsbehörde Ihr Unternehmen prüfen und einen Datenschutzverstoß feststellen, kooperieren Sie mit der Behörde.”

Mit folgenden Serviceleistungen können wir Ihre Unternehmungen unterstützen: Datenschutz + Datensicherheit +++ Internet + Social Media +++ Fortbildung und Horizonterweiterung.

Quelle: https://www.darmstadt.ihk.de/

Ihr Ansprechpartner in der Medialab Internet Agentur
Achim Weidner
Telefon: 061452 796066
info@medialab-internetagentur.de

BfDI: Personenbezogenes Webtracking nur mit Einwilligung

WICHITGER HINWEIS FÜR WEBSEITENBETREIBER!

Der Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit BfDI hat ein seiner heutigen Stellungnahmen für das personenbezogene Webtrecking (Cookies) auf die NOTWENDIGKEIT der EINWILLIGUNG hingewiesen. Auf der Medialab Homepage ist nachstehend die Pressemitteilung veröffentlicht. Weiterhin steht die “Orientierungshilfe der Aufsichtsbehörden für Anbieter von Telemedien der Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder” zum Download am Seitendende bereit.

“Wenn Anbieter von in Websites eingebundenen Dritt-Diensten die dort erhobenen Daten auch für eigene Zwecke nutzen, muss hierfür vom Websitebetreiber eine explizite Einwilligung der Nutzerinnen und Nutzer eingeholt werden.

Personenbezogenes Webtracking nur mit Einwilligung

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Ulrich Kelber, fordert daher Website-Betreiber auf, ihre Websites umgehend auf entsprechende Dritt-Inhalte und Tracking-Mechanismen zu überprüfen: „Wer Angebote einbindet, die wie zum Beispiel Google Analytics rechtlich zwingend eine Einwilligung erfordern, muss dafür sorgen, von seinen Websitenutzern eine datenschutzkonforme Einwilligung einzuholen. Dass dies nicht mit einfachen Informationen über sogenannte Cookie-Banner oder voraktivierte Kästchen bei Einwilligungserklärungen funktioniert, sollte hoffentlich mittlerweile jedem klar sein. Jeder Websitebetreiber sollte sich daher genau damit auseinandersetzen, welche Dienste bei ihm eingebunden sind und diese notfalls deaktivieren, bis er sichergestellt hat, dass ein datenschutzkonformer Einsatz gewährleistet werden kann.“

Mit folgenden Serviceleistungen können wir Ihre Unternehmungen unterstützen: Datenschutz + Datensicherheit +++ Internet + Social Media +++ Fortbildung und Horizonterweiterung.

Hierbei unterstützen kann die bereits im Frühjahr von den Datenschutz-Aufsichtsbehörden des Bundes und der Länder veröffentlichte „Orientierungshilfe für Anbieter von Telemedien“. In dieser wird im Einzelnen herausgearbeitet, unter welchen Bedingungen ein Tracking von Website-Besucherinnen und -Besuchern zulässig ist. Ältere Veröffentlichungen der Aufsichtsbehörden, beispielsweise zum Thema Google Analytics, gelten nicht mehr, da sich die Rechtslage und die Verarbeitungsprozesse mitunter stark verändert haben.”

Orientierungshilfe der Aufsichtsbehörden für Anbieter von Telemedien – Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder

https://www.datenschutzkonferenz-online.de/media/oh/20190405_oh_tmg.pdf

Ihr Ansprechpartner in der Medialab Internet Agentur
Achim Weidner
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Verfahren gegen Facebook wegen Verstößen gegen DatenschutzR

Verhandlungstermin in Sachen I ZR 186/17 (Verfahren gegen Facebook wegen Verstößen gegen Datenschutzrecht) am 6. Februar 2020, 10.00 Uhr

Der unter anderem für Ansprüche aus dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat darüber zu entscheiden, ob ein Verstoß des Betreibers eines sozialen Netzwerks gegen die datenschutzrechtliche Verpflichtung, die Nutzer dieses Netzwerks über Umfang und Zweck der Erhebung und Verwendung ihrer Daten zu unterrichten, wettbewerbsrechtliche Unterlassungsansprüche begründet und von Verbänden verfolgt werden kann.

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Hubei, China-Deutschland Investment- und Handelskongress in Rüsselsheim

Hubei, China- Deutschland Investment- und Handelskongress

Am Dienstag, den 08.10.2019, findet in Rüsselsheim der “Hubei, China- Deutschland Investment- und Handelskongress” statt. An der Veranstaltung wird Achim Weidner von der Medialab Internet Agentur teilnehmen (Go Europe). Die Medialab Internet Agentur befasst sich auch mit Fragen des Datenschutzes. Ähnlich wie die EU mit der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) hat auch die Volksrepublik China ein Datenschutz-Gesetz erlassen – und bringt Unternehmen damit in Handlungszwang. Das Cyber Security Law (CSL) ist im Juni 2017 in Kraft getreten und wurde seitdem ständig erweitert. Wir sehen in der heutigen Veranstaltungen interessante Anknüpfungspunkte zu unserem Geschäft.

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EuGH: Eva Glawischnig-Piesczek / Facebook Ireland Limited

Gerichtshof der Europäischen Union PRESSEMITTEILUNG Nr. 128/19 Luxemburg, den 3. Oktober 2019

Das Unionsrecht verwehrt es nicht, dass einem Hosting-Anbieter wie Facebook aufgegeben wird, mit einem zuvor für rechtswidrig erklärten Kommentar wortgleiche und unter bestimmten Umständen auch sinngleiche Kommentare zu entfernen Das Unionsrecht verwehrt es auch nicht, dass eine solche Verfügung im Rahmen des einschlägigen internationalen Rechts, dessen Berücksichtigung Sache der Mitgliedstaaten ist, weltweit Wirkungen erzeugt

Foto: Gerichtshof der Europäischen Union
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BSI aktualisiert Mindeststandard für sichere Web-Browser

Web-Browser sind die zentrale Software, um sich im Internet zu bewegen. Gleichzeitig sind sie die Online-Schnittstelle für zahlreiche Anwendungen und entwickeln eine stetig wachsende Funktionsvielfalt. Damit bieten Browser aber auch eine zunehmende Angriffsfläche und werden so zu einem beliebten Einfallstor für Cyber-Angriffe.

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EuGH über Cookies – und Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation

Foto: Gerichtshof der Europäischen Union

URTEIL DES GERICHTSHOFS (Große Kammer) 1. Oktober 2019(*)
„Vorlage zur Vorabentscheidung – Richtlinie 95/46/EG – Richtlinie 2002/58/EG – Verordnung (EU) 2016/679 – Verarbeitung personenbezogener Daten und Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation – Cookies – Begriff der Einwilligung der betroffenen Person – Einwilligungserklärung mittels eines mit einem voreingestellten Häkchen versehenen Ankreuzkästchens“

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